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Informationen zu dieser Kollektion

Am 26. April 1506 war die erste brandenburgische Landesuniversität „Viadrina“ feierlich eröffnet worden. Sie bestand bis 1811, als sie im Zuge der Neuordnung des preußischen Universitätswesens geschlossen und komplett von Frankfurt an der Oder nach Breslau – dem heutigen Wrocław in Polen – verlegt wurde.
In den ersten Jahren nach der Gründung der Viadrina im Jahr 1506 gab es noch keine Bibliothek in Frankfurt an der Oder. Den Grundstein bildete erst die Sammlung des Juristen Siegfried Uttensberger, der seine Bücher nach seinem Tod 1516 der Universität vermachte. Die Frankfurter Universitätsbibliothek war die erste und lange Zeit auch die einzige öffentliche Bibliothek in Brandenburg. Mit ihrer unregelmäßigen Erwerbungspolitik und einem stets unzureichenden jährlichen Etat speiste sie sich vor allem aus Vermächtnissen und Schenkungen der Professoren. Sie bietet damit ein ganz ähnliches Bild wie viele andere Hochschulbibliotheken dieser Zeit. Und wie diese wollte auch die Frankfurter Bibliothek nicht so sehr mit den allgemein üblichen privaten Büchersammlungen der Hochschullehrer konkurrieren, sondern sie um wichtige oder seltene Hauptwerke, ältere Literatur oder repräsentative Handschriften, aber auch um das zahlreiche akademische Kleinschrifttum (Disputationen, Festvorträge etc.) ergänzen. So entstand aus ihr im Laufe der Zeit eine Sammlung heute selten zu findender Werke des 16. bis 18. Jahrhunderts von überregionaler Bedeutung.

 
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